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Schloss Wilflingen - Gebrüder Jünger Haus

Schloss Wilflingen ist seit 1464 in Besitz der Schenken von Stauffenberg. Es wurde von Fürstbischof Johann Franz (siehe Bild) 1710 zum Jagdschloss umgebaut. Aus dieser Zeit stammt die reichhaltige Einrichtung der Zimmer und das äußere Erscheinungsbild des Hauses. Gusseiserne Öfen und prachtvolle Stuckdecken sind Zeugnis des Kunstsinnes des Erbauers. Die große Privatbibliothek, angefangen durch Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg (Reichstagsvizepräsident) und seines Sohnes Dr. Franz Schenk Freiherr von Stauffenberg (Reichstagsabgeordneter und Gründer der OEW) sowie deren Nachfolger umfasst ca. 30.000 Bände. Die im Eingangsbereich des Schlosses liegende Bibliothek ist in ein Raum, dessen Gewölbe von drei mächtigen Säulen getragen wird. Sie beherbergt etwa 15 000 Bände. Dieser Raum eignet sich besonders für Stehempfänge und Konzerte (ca. 80 Personen). Das Schloss diente im 2. Weltkrieg als fürstliches Exil und den zurückgetretenen Ministern der Vichy-Regierung als Wohnstätte – außerdem war es Ort zahlreicher literarischer Begegnungen.
Viele illustre Gäste besuchten den in der freiherrlichen Oberförsterei lebenden Schriftsteller Ernst Jünger. Dieser wirkte und lebte dort nahezu 50 Jahre. Das Haus wird noch heute von seiner Witwe liebevoll gepflegt und beherbergt ein Literaturmuseum, das ebenfalls besichtigt werden kann.

Nahezu 50 Jahre, bis zu seinem Tod im Februar 1998, lebte der Schriftsteller Ernst Jünger im Stauffenbergschen Forsthaus in Wilflingen, einem Barockbau aus dem Jahr 1728. Der Garten, die im Originalzustand belassenen Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers samt Bibliothek und Käfersammlung sind zu besichtigen. Darüberhinaus ist ein Raum zur Würdigung des Bruders Friedrich Georg Jünger eingerichtet. In einer Ausstellung kann Leben und Werk der beiden Autoren nachvollzogen werden. 1999 wurde das Gebäude von der Ernst-Jünger-Stiftung in Verbindung mit der Arbeitsstelle für literarische Museen, Archive und Gedenkstätten in Baden-Württemberg, Marbach am Neckar, als Museum und Gedenkstätte eingerichtet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

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